DGI:Opportunistische Infektionen/Abstract: Difference between revisions

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== Abstract ==
Immunsupprimierte Patientinnen und Patienten sind besonderes vulnerable gegenüber allen Arten von Infektionen. Erreger, die den Immungesunden selten erkranken lassen, aber bei Abwehrschwäche die Gelegenheit zu nutzen scheinen, bilden die Gruppe der opportunistischen Infektionen. Diese Pathogene sind keine taxonomisch definierte Gruppe und es ergeben sich Berührungspunkte und teils Überlappungen mit Infektionen des immungesunden Menschen.
 
Wir haben im Kapitel der Opportunistischen Infektionen häufige und therapierbare Erkrankungen adressiert. Die Erreger umfassen Herpesviren (HSV1, HSV2, CMV, VZV), Pilze (Aspergillus, Candida, Cryptococcus, Mucorales, Pneumocystis) und Protozoen (Toxoplasma).
 
Das Kapitel umfasst das gesamte Management dieser opportunistischen Erkrankungen, von der Prophylaxe über die Diagnostik bis hin zur Therapie. Für die häufigeren klinischen Situationen sollten in jedem Behandlungszentrum lokale Managementpfade als Strategie bestehen. Die Optionen, die für einzelne konkrete Patientinnen und Patienten bestehen, sind im Kapitel dargestellt und müssen individuell ausgewählt und ggf. adaptiert werden.

Latest revision as of 13:50, 29 November 2021

Immunsupprimierte Patientinnen und Patienten sind besonderes vulnerable gegenüber allen Arten von Infektionen. Erreger, die den Immungesunden selten erkranken lassen, aber bei Abwehrschwäche die Gelegenheit zu nutzen scheinen, bilden die Gruppe der opportunistischen Infektionen. Diese Pathogene sind keine taxonomisch definierte Gruppe und es ergeben sich Berührungspunkte und teils Überlappungen mit Infektionen des immungesunden Menschen.

Wir haben im Kapitel der Opportunistischen Infektionen häufige und therapierbare Erkrankungen adressiert. Die Erreger umfassen Herpesviren (HSV1, HSV2, CMV, VZV), Pilze (Aspergillus, Candida, Cryptococcus, Mucorales, Pneumocystis) und Protozoen (Toxoplasma).

Das Kapitel umfasst das gesamte Management dieser opportunistischen Erkrankungen, von der Prophylaxe über die Diagnostik bis hin zur Therapie. Für die häufigeren klinischen Situationen sollten in jedem Behandlungszentrum lokale Managementpfade als Strategie bestehen. Die Optionen, die für einzelne konkrete Patientinnen und Patienten bestehen, sind im Kapitel dargestellt und müssen individuell ausgewählt und ggf. adaptiert werden.