DGI:Opportunistische Infektionen/Invasive Mukormykose/Klinisches Bild: Difference between revisions
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Bei Immunsupprimierten, v.a. in Neutropenie, sind die Symptome oft unspezifisch, z.B. alleiniges Fieber. Seltener geben pulmonale Beschwerden oder thorakale Schmerzen Anlass zur Schnittbildgebung (primär mittels CT).
Bei unzureichend therapiertem Diabetes mellitus stehen hingegen sinunasale Symptome im Vordergrund. Die plötzliche einseitige Erblindung weist auf eine Zerstörung des N. opticus hin und ist pathognomonisch.
Bei Frühgeburtlichkeit, Trauma oder Verbrennung können flächige schwarze Nekrosen eine Mukormykose anzeigen.
Die Mukormykose kann sich auf zwei Arten in prinzipiell alle Organe ausbreiten:
1) Per continuitatem Organgrenzen überschreitend, z.B. von der Lunge transdiaphragmal nach abdominell oder aus den NNH nach intraorbital und bis zerebral,
2) Hämatogene Dissemination.