DGI:Geburtshilfliche Infektionen/Triple I/Klinisches Bild: Difference between revisions

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== Klinisches Bild ==
Das klinische Bild ist geprägt durch ein Auffiebern der Patientin (siehe Tabelle Leitsymptome). Treten zudem entweder eine fetale Tachykardie, eine maternale Leukozytose oder ein purolenter Fluor auf, besteht der Verdacht auf ein Triple I. Gelingt der Nachweis einer Infektion im Fruchtwasser, der Plazenta, Eihäute oder der Nabelschnur, spricht man von einem bestätigten Triple I.
Der Begriff "Triple I" wurde auf einem internationalen Workshop als Ersatz für die bis dahin gebräuchlichen Bezeichnungen Amnioninfektionssyndrom und Chorioamnionitis beschlossen. Ziel war es, maternales Fieber von einer intrauterinen Infektion und/oder Inflammation zu unterscheiden. Dabei steht "Triple I" für "intrauterine Inflammation oder Infektion oder beidem".  Häufigste Ursache für ein Triple I ist der (frühe) vorzeitige Blasensprung und die  einhergehende aszendierende Infektion.
 
 
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{{DGI:Geburtshilfliche Infektionen/Triple I/Klinisches Bild/Epidemiologie}}
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Latest revision as of 19:03, 11 October 2022

Das klinische Bild ist geprägt durch ein Auffiebern der Patientin (siehe Tabelle Leitsymptome). Treten zudem entweder eine fetale Tachykardie, eine maternale Leukozytose oder ein purolenter Fluor auf, besteht der Verdacht auf ein Triple I. Gelingt der Nachweis einer Infektion im Fruchtwasser, der Plazenta, Eihäute oder der Nabelschnur, spricht man von einem bestätigten Triple I.