DGI:Opportunistische Infektionen/Zerebrale Toxoplasmose/Diagnostik/Diagnostische Schritte: Difference between revisions
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*Serologie →kann bei Immunsuppression wenig aussagekräftig sein | *Serologie → kann bei Immunsuppression wenig aussagekräftig sein | ||
*Kranielles CT/MRT mit Kontrastmittel | *Kranielles CT/MRT mit Kontrastmittel → Läsion(en) mit ringförmiger, seltener nodulärer Kontrastmittelanreicherung, meistens in den Basalganglien und im Thalamus | ||
*Fundoskopie | *Fundoskopie → charakteristisches Bild einer nekrotisierenden, posterioren Uveitis | ||
*PCR aus Gewebebiopsie oder Körperflüssigkeiten (insbes. Liquor, Kammerwasser) | *PCR aus Gewebebiopsie oder Körperflüssigkeiten (insbes. Liquor, Kammerwasser) [2] | ||
*Histologie/Direktnachweis | *Histologie/Direktnachweis | ||
*Ggf. lokaler Antikörper-Nachweis | *Ggf. lokaler Antikörper-Nachweis → bei okulärer Toxoplasmose spezifische IgA-Antikörper im Kammerwasser, bei zerebraler Toxoplasmose intrathekale IgG-Antikörper möglich | ||
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<u>Pränatal:</u> | <u>Pränatal:</u> | ||
*Serologie der Schwangeren | *Serologie der Schwangeren → IgG und IgM, qualitativer Nachweis von IgM-Antikörpern alleinig nicht beweisend für akute Infektion; serologische Verlaufskontrolle nach 14 Tagen, quantitative Messung, Hinweise zum Infektionszeitpunkt durch IgG-Avidität | ||
*Fetaler Ultraschall | *Fetaler Ultraschall | ||
*Ggf. PCR aus Fruchtwasser oder Nabelschnurblut | *Ggf. PCR aus Fruchtwasser oder Nabelschnurblut → positiver Befund beweisend für Infektion des Feten, ein negativer Befund schließt diese jedoch nicht aus | ||
<u>Postnatal:</u> | <u>Postnatal:</u> | ||
*Serologie des Neugeborenen | *Serologie des Neugeborenen → Nachweis spezifisches IgM und/oder IgA, IgG-Titerverlauf, vergleichende Testung mütterliches/kindliches Serum | ||
*Sonographie/MRT Schädel und Abdomen, Fundoskopie | *Sonographie/MRT Schädel und Abdomen, Fundoskopie | ||
*Liquordiagnostik (Liquorprotein, Serologie, PCR) | *Liquordiagnostik (Liquorprotein, Serologie, PCR) | ||
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Latest revision as of 09:41, 16 December 2021
Zerebrale Toxoplasmose bei Immunsuppression:
- Serologie → kann bei Immunsuppression wenig aussagekräftig sein
- Kranielles CT/MRT mit Kontrastmittel → Läsion(en) mit ringförmiger, seltener nodulärer Kontrastmittelanreicherung, meistens in den Basalganglien und im Thalamus
- Fundoskopie → charakteristisches Bild einer nekrotisierenden, posterioren Uveitis
- PCR aus Gewebebiopsie oder Körperflüssigkeiten (insbes. Liquor, Kammerwasser) [2]
- Histologie/Direktnachweis
- Ggf. lokaler Antikörper-Nachweis → bei okulärer Toxoplasmose spezifische IgA-Antikörper im Kammerwasser, bei zerebraler Toxoplasmose intrathekale IgG-Antikörper möglich
Konnatale Infektion:
Pränatal:
- Serologie der Schwangeren → IgG und IgM, qualitativer Nachweis von IgM-Antikörpern alleinig nicht beweisend für akute Infektion; serologische Verlaufskontrolle nach 14 Tagen, quantitative Messung, Hinweise zum Infektionszeitpunkt durch IgG-Avidität
- Fetaler Ultraschall
- Ggf. PCR aus Fruchtwasser oder Nabelschnurblut → positiver Befund beweisend für Infektion des Feten, ein negativer Befund schließt diese jedoch nicht aus
Postnatal:
- Serologie des Neugeborenen → Nachweis spezifisches IgM und/oder IgA, IgG-Titerverlauf, vergleichende Testung mütterliches/kindliches Serum
- Sonographie/MRT Schädel und Abdomen, Fundoskopie
- Liquordiagnostik (Liquorprotein, Serologie, PCR)