DGI:Abdominelle Infektionen/Klinisches Bild: Difference between revisions

From Infektiopedia
imported>Bestem
No edit summary
imported>Bestem
No edit summary
Line 1: Line 1:
{{Hinweis/note|text=90% der Patient:innen mit einer IAI entwickeln eine Sepsis, ca. 1/3 dieser Patienten einen septischen Schock <ref>Bodmann KF, und die Expertenkommission der I: [Complicated intra-abdominal infections: pathogens, resistance. Recommendations of the Infectliga on antbiotic therapy]. Chirurg 2010; 81: 38-49.</ref>.}}<p>
{{Hinweis/note|text=90% der Patient:innen mit einer IAI entwickeln eine Sepsis, ca. 1/3 dieser Patienten einen septischen Schock<ref>Bodmann K-F, und die Expertenkommission der Infektliga. [Complicated intra-abdominal infections: pathogens, resistance. Recommendations of the Infectliga on antbiotic therapy]. ''Chirurg''. 2010;81(1):38-49. doi:[https://doi.org/10.1007/s00104-009-1822-9 10.1007/s00104-009-1822-9]</ref>.
 
Intraabdominelle Infektionen umfassen ursächlich wie auch hinsichtlich von Ausprägung und Schweregrad ein breites Spektrum. So kann die IAI ambulant wie nosokomial erworben sein, jeweils mit unterschiedlichen Foki, die ursächlich sind. Das klinische Bild differiert entsprechend der Krankheitsschwere vom leichten, moderaten bis hin zu einem schweren Verlauf. So umfassen Infektionen des Bauchraums lokalisierte Infektionen einzelner Organe (Galle, Pankreas, etc.), aber auch Infektionen, die die Organgrenzen überschreiten. Bei Überschreitung der Organgrenzen handelt es sich um eine IAI mit konsekutiver Entzündung des Peritoneums. {{Tooltip|text=90% der Patient:innen mit einer IAI entwickeln eine Sepsis, ca. 1/3 dieser Patienten einen septischen Schock <ref>Bodmann KF, und die Expertenkommission der I: [Complicated intra-abdominal infections: pathogens, resistance. Recommendations of the Infectliga on antbiotic therapy]. Chirurg 2010; 81: 38-49.</ref>.}}<p>
Intraabdominelle Infektionen umfassen ursächlich wie auch hinsichtlich von Ausprägung und Schweregrad ein breites Spektrum. So kann die IAI ambulant wie nosokomial erworben sein, jeweils mit unterschiedlichen Foki, die ursächlich sind. Das klinische Bild differiert entsprechend der Krankheitsschwere vom leichten, moderaten bis hin zu einem schweren Verlauf. So umfassen Infektionen des Bauchraums lokalisierte Infektionen einzelner Organe (Galle, Pankreas, etc.), aber auch Infektionen, die die Organgrenzen überschreiten. Bei Überschreitung der Organgrenzen handelt es sich um eine IAI mit konsekutiver Entzündung des Peritoneums. {{Tooltip|text=90% der Patient:innen mit einer IAI entwickeln eine Sepsis, ca. 1/3 dieser Patienten einen septischen Schock <ref>Bodmann KF, und die Expertenkommission der I: [Complicated intra-abdominal infections: pathogens, resistance. Recommendations of the Infectliga on antbiotic therapy]. Chirurg 2010; 81: 38-49.</ref>.}}<p>

Revision as of 08:20, 17 June 2021

{{Hinweis/note|text=90% der Patient:innen mit einer IAI entwickeln eine Sepsis, ca. 1/3 dieser Patienten einen septischen Schock[1].

Intraabdominelle Infektionen umfassen ursächlich wie auch hinsichtlich von Ausprägung und Schweregrad ein breites Spektrum. So kann die IAI ambulant wie nosokomial erworben sein, jeweils mit unterschiedlichen Foki, die ursächlich sind. Das klinische Bild differiert entsprechend der Krankheitsschwere vom leichten, moderaten bis hin zu einem schweren Verlauf. So umfassen Infektionen des Bauchraums lokalisierte Infektionen einzelner Organe (Galle, Pankreas, etc.), aber auch Infektionen, die die Organgrenzen überschreiten. Bei Überschreitung der Organgrenzen handelt es sich um eine IAI mit konsekutiver Entzündung des Peritoneums.

  1. Bodmann K-F, und die Expertenkommission der Infektliga. [Complicated intra-abdominal infections: pathogens, resistance. Recommendations of the Infectliga on antbiotic therapy]. Chirurg. 2010;81(1):38-49. doi:10.1007/s00104-009-1822-9
  2. Bodmann KF, und die Expertenkommission der I: [Complicated intra-abdominal infections: pathogens, resistance. Recommendations of the Infectliga on antbiotic therapy]. Chirurg 2010; 81: 38-49.