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| ======Risikofaktoren für postoperative Wundinfektionen======
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| {| class="wikitable" | | '''Risikofaktoren für postoperative Wundinfektionen''' |
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| ! colspan="2" |Patient:inneneigene<br /> | | ! colspan="2" |Patient:inneneigene<br /> |
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Revision as of 14:18, 15 February 2023
Die Indikation für alle Operationen, die in dieser Handlungsempfehlung aufgelistet sind, sollten mit den chirurgischen Abteilungen konsentiert sein und keiner weiteren Rücksprache bedürfen. Müssen Abweichungen vorgenommen werden, sind diese mit den jeweiligen Operateur:innen im Vorfeld abzusprechen.
Die Hauptindikation der PAP sind sauber-kontaminierte bzw. kontaminierte Eingriffe. Bei den meisten aseptischen Eingriffen, ausgenommen Implantationen von größerem Fremdmaterial und herzchirurgische Eingriffe, ist keine PAP nötig. Bei stark kontaminierten (septischen) Eingriffen ist eine Therapie sinnvoll.
Risikofaktoren für postoperative Wundinfektionen
Patient:inneneigene
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- Immuninkompetenz (z.B. Karzinompatient:innen)
- Reduzierter Allgemeinzustanz
- Weibliches Geschlecht bei Eingriffen am Kolon und in der Kardiochirurgie
- Männliches Geschlecht nach Trauma
- Gefäßchirurgie und Kniegelenkersatz
- Infektionen anderer Lokalisationen
- Linksherzversagen nach koronarem Bypass
- bakterielle Translokation bei Laparotomie
- Rheumatoide Arthritis bei Kniegelenksersatz
- Risikofaktoren in der Dermatochirurgie nach Lokalisation:
- Bein unterhalb Knie
- Leiste
- Keilexzision Lippe oder Ohr
- Verletzung der Schleimhautbarriere
- Lappenplastik der Nase
- Wundverschlüsse bei 2-zeitigem Vorgehen
- Entzündliche Hauterkrankungen
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| Chirurgische Faktoren
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präoperative
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- Längerer präoperativer Krankenhausaufenthalt
- Falsche Wahl des Antibiotikums und falscher Zeitpunkt der Gabe
- Vorbestrahlung
- Steine im Gallengang oder Gallengangsverschluß
- Fremdkörperimplantationen
- Rasur nicht unmittelbar vor OP
- Präoperativer Urinkatheter
- Vorausgegangene (neurochirurgische) Eingriffe
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| intraoperativ
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- Intraoperativ Erfahrung der Chirurg:innen
- Kontaminierter OP-Bereich
- Unvorhersehbare Komplikationen
- Verfahrenswechsel Laparoskopie/Laparotomie
- Bacteroides fragilis in der Wunde
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| postoperativ
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- Drainagedauer länger als 3 Tage
- Invasive Techniken (Urinkatheter, Thoraxdrainage, Nasensonde, ZVK)
- Frühe Re-Operation wegen Blutung
- Liquorleck der Zerebrospinalflüssigkeit
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