DGI:Bissverletzungen/Klinisches Bild: Difference between revisions
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* <span style="color: #323232">In Deutschland besteht keine Meldepflicht für Bissverletzungen, daher sind Daten zur Epidemiologie ungenau. In Deutschland lebten im Jahr 2020 11,45 Mio. Hunde und 12,46 Mio. Katzen </span><ref><span style="color: black"><span style="mso-list:Ignore">1. <span style="font:7.0pt "Times New Roman""> </span></span></span><span style="color: black">IfD Allensbach de.statista.com 2020</span></ref><span style="color: #323232"></span> | *<span style="color: #323232">In Deutschland besteht keine Meldepflicht für Bissverletzungen, daher sind Daten zur Epidemiologie ungenau. In Deutschland lebten im Jahr 2020 11,45 Mio. Hunde und 12,46 Mio. Katzen </span><ref><span style="color: black"><span style="mso-list:Ignore">1. <span style="font:7.0pt "Times New Roman""> </span></span></span><span style="color: black">IfD Allensbach de.statista.com 2020</span></ref><span style="color: #323232"></span> | ||
* <span style="font-family:"Arial",sans-serif">Bei Hundebissverletzungen dominiert das männliche Geschlecht, bei Katzenbissverletzungen das weibliche Geschlecht (Verhältnis 2:1)</span> | *<span style="font-family:"Arial",sans-serif">Bei Hundebissverletzungen dominiert das männliche Geschlecht, bei Katzenbissverletzungen das weibliche Geschlecht (Verhältnis 2:1)</span> | ||
* <span style="font-family:"Arial",sans-serif">Im Jahr 2010 wurden den gesetzlichen Unfallversicherungen 3610 Unfälle mit Bissverletzungen gemeldet, davon entfielen 75% auf Hunde und Katzen</span> | *<span style="font-family:"Arial",sans-serif">Im Jahr 2010 wurden den gesetzlichen Unfallversicherungen 3610 Unfälle mit Bissverletzungen gemeldet, davon entfielen 75% auf Hunde und Katzen</span> | ||
* <span style="font-family:"Arial",sans-serif">Menschenbissverletzungen sind die dritthäufigsten (meist handelt es sich um passive Bissverletzungen, z.B. nach Faustschlag ins Gesicht)</span> | *<span style="font-family:"Arial",sans-serif">Menschenbissverletzungen sind die dritthäufigsten (meist handelt es sich um passive Bissverletzungen, z.B. nach Faustschlag ins Gesicht)</span> | ||
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<span style="font-family:"Arial",sans-serif">Die Prognose ist abhängig von der Größe und der Tiefe des betroffenen Areals und ob es zu einer Verletzung von umliegenden Strukturen gekommen ist.</span> | <span style="font-family:"Arial",sans-serif">Die Prognose ist abhängig von der Größe und der Tiefe des betroffenen Areals und ob es zu einer Verletzung von umliegenden Strukturen gekommen ist.</span> | ||
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Revision as of 14:15, 26 July 2021
Klinisches Bild
Leitsymptome
- Verletzungsmuster abhängig von Krafteinwirkung des Bisses
- Möglich sind Schürf-, Riss- und Quetschwunden bis hin zu Ablederungen
- Knochenbeteiligung möglich
- Bei Katzenbissen häufig punktförmige Verletzungen, besonders ist hierbei oft die Tiefe der Wunde durch Kulissenphänomen nicht eindeutig abschätzbar
- Grundsätzlich besteht die Gefahr eines septischen Verlaufs, insbesondere nach einer Infektion mit Capnocytophaga canimorsus.
Epidemiologie
- In Deutschland besteht keine Meldepflicht für Bissverletzungen, daher sind Daten zur Epidemiologie ungenau. In Deutschland lebten im Jahr 2020 11,45 Mio. Hunde und 12,46 Mio. Katzen [1]
- Bei Hundebissverletzungen dominiert das männliche Geschlecht, bei Katzenbissverletzungen das weibliche Geschlecht (Verhältnis 2:1)
- Im Jahr 2010 wurden den gesetzlichen Unfallversicherungen 3610 Unfälle mit Bissverletzungen gemeldet, davon entfielen 75% auf Hunde und Katzen
- Menschenbissverletzungen sind die dritthäufigsten (meist handelt es sich um passive Bissverletzungen, z.B. nach Faustschlag ins Gesicht)
Prognose
Die Prognose ist abhängig von der Größe und der Tiefe des betroffenen Areals und ob es zu einer Verletzung von umliegenden Strukturen gekommen ist.
- ↑ 1. IfD Allensbach de.statista.com 2020