DGI:Opportunistische Infektionen/Invasive Mukormykose/Klinisches Bild/Epidemiologie: Difference between revisions

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=== Epidemiologie ===
Die Mukormykose tritt in allen Teilen der Welt auf. Sie ist in den meisten Ländern die zweit- bis dritthäufigste Schimmelpilzinfektion nach der Aspergillose und ggf. der Fusariose. Unter den Organ- und Stammzelltransplantierten mit invasiven Schimmelpilzinfektionen beträgt der Anteil der Mucorales etwa 10%.
Die Mukormykose tritt in allen Teilen der Welt auf. Sie ist in den meisten Ländern die zweit- bis dritthäufigste Schimmelpilzinfektion nach der Aspergillose und ggf. der Fusariose. Unter den Organ- und Stammzelltransplantierten mit invasiven Schimmelpilzinfektionen beträgt der Anteil der Mucorales etwa 10%.


Ein weltweiter Anstieg an Fallzahlen wird beobachtet. In den Entwicklungsländern erklärt sich dies durch eine steigende Anzahl an gefährdeten Patienten mit nicht-kontrolliertem Diabetes. In Europa und den USA liegt dies in der Zunahme der Organ- und Stammzelltransplantionen und folglich dauerhafter Immunsuppression begründet. Die in der Literatur berichtete Inzidenz in Deutschland lag zuletzt zwischen 0,2 und 0,5 Fällen pro 100.000.
Ein weltweiter Anstieg an Fallzahlen wird beobachtet. In den Entwicklungsländern erklärt sich dies durch eine steigende Anzahl an gefährdeten Patienten mit nicht-kontrolliertem Diabetes. In Europa und den USA liegt dies in der Zunahme der Organ- und Stammzelltransplantionen und folglich dauerhafter Immunsuppression begründet. Die in der Literatur berichtete Inzidenz in Deutschland lag zuletzt zwischen 0,2 und 0,5 Fällen pro 100.000.

Revision as of 13:26, 27 September 2021

Epidemiologie

Die Mukormykose tritt in allen Teilen der Welt auf. Sie ist in den meisten Ländern die zweit- bis dritthäufigste Schimmelpilzinfektion nach der Aspergillose und ggf. der Fusariose. Unter den Organ- und Stammzelltransplantierten mit invasiven Schimmelpilzinfektionen beträgt der Anteil der Mucorales etwa 10%.


Ein weltweiter Anstieg an Fallzahlen wird beobachtet. In den Entwicklungsländern erklärt sich dies durch eine steigende Anzahl an gefährdeten Patienten mit nicht-kontrolliertem Diabetes. In Europa und den USA liegt dies in der Zunahme der Organ- und Stammzelltransplantionen und folglich dauerhafter Immunsuppression begründet. Die in der Literatur berichtete Inzidenz in Deutschland lag zuletzt zwischen 0,2 und 0,5 Fällen pro 100.000.