DGI:Opportunistische Infektionen/Invasive Mukormykose/Diagnostik/Diagnostische Schritte: Difference between revisions

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=== Diagnostische Schritte ===
Die Diagnostik der Mukormykose darf nicht zu einer Verzögerung der Therapieeinleitung führen. Bei Verdacht erfolgt zunächst eine Schnittbildgebung (primär mittels CT). Bei Nachweis typischer Läsionen in Lunge oder Gesichtsschädel sollte eine Komplettierung des Stagings  von Kopf, Hals, Thorax, Abdomen und Becken erfolgen (s.o.).
Die Diagnostik der Mukormykose darf nicht zu einer Verzögerung der Therapieeinleitung führen. Bei Verdacht erfolgt zunächst eine Schnittbildgebung (primär mittels CT). Bei Nachweis typischer Läsionen in Lunge oder Gesichtsschädel sollte eine Komplettierung des Stagings  von Kopf, Hals, Thorax, Abdomen und Becken erfolgen (s.o.).


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# Kultur inkl. Spezies-Identifizierung und Resistenztestung
#Kultur inkl. Spezies-Identifizierung und Resistenztestung
# Molekulargenetische Testung an frischem oder eingebettetem Material (qPCR) und immunhistochemische Färbung
#Molekulargenetische Testung an frischem oder eingebettetem Material (qPCR) und immunhistochemische Färbung
# Direkte Mikroskopie mit Fluoreszenzaufheller und Histopathologie (z.B. PAS und GMS-Färbung)
#Direkte Mikroskopie mit Fluoreszenzaufheller und Histopathologie (z.B. PAS und GMS-Färbung)




Je nach betroffenem Organsystem, sollte ein Nachweis aus anderen Körperflüssigkeiten versucht werden (BAL, Trachealsekret, Serum, Liquor).
Je nach betroffenem Organsystem, sollte ein Nachweis aus anderen Körperflüssigkeiten versucht werden (BAL, Trachealsekret, Serum, Liquor).

Revision as of 13:34, 27 September 2021

Diagnostische Schritte

Die Diagnostik der Mukormykose darf nicht zu einer Verzögerung der Therapieeinleitung führen. Bei Verdacht erfolgt zunächst eine Schnittbildgebung (primär mittels CT). Bei Nachweis typischer Läsionen in Lunge oder Gesichtsschädel sollte eine Komplettierung des Stagings von Kopf, Hals, Thorax, Abdomen und Becken erfolgen (s.o.).

Eine Biopsie ist zur Diagnose erforderlich, aber häufig aufgrund von Gerinnungsstörungen nicht möglich. Ziele sind


  1. Kultur inkl. Spezies-Identifizierung und Resistenztestung
  2. Molekulargenetische Testung an frischem oder eingebettetem Material (qPCR) und immunhistochemische Färbung
  3. Direkte Mikroskopie mit Fluoreszenzaufheller und Histopathologie (z.B. PAS und GMS-Färbung)


Je nach betroffenem Organsystem, sollte ein Nachweis aus anderen Körperflüssigkeiten versucht werden (BAL, Trachealsekret, Serum, Liquor).