Opportunistische Infektionen/CMV: Difference between revisions
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Revision as of 07:00, 10 November 2021
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| Kapitelinformationen | |
|---|---|
| Stand: | Juni 2021 |
| Kapitelleitung: | Oliver Cornely |
| Autor:innen: | Viktoria Schneitler |
| Reviewer:innen: | Christoph Spinner, Christoph Lübbert |
| Beteiligte Fachgesellschaften: | |
| Feedback: | Mitwirken |
CMV ist ein Virus aus der Familie der Herpesviridae. Die Primärinfektion erfolgt im Rahmen einer Schmierinfektion mit lebenslanger Viruspersistenz in Lymphknoten und Speicheldrüsenzellen. Eine Reaktivierung kann im Rahmen schwerer Immunsuppression (beispielhaft Chemotherapie, HIV, hämato-onkologische Systemerkrankungen) erfolgen mit führenden Manifestationen im Bereich: Auge, Darm, Leber, Lunge und ZNS.
Klinisches Bild
Klinische Situationen
| HIV-Infektion (CD4-Zellzahl <50/µl) | Allogene Stammzelltransplantation, Organtransplantation | Konnatal erworben, symptomatisch |
|---|---|---|
| Lokalisation: Netzhaut (Cotton-Wool-Herde, Blutungen), Gastrointestinaltrakt (vor allem ösophageal), ZNS | Lokalisation: Lunge, Gastrointestinaltrakt, Knochenmark u.a. |
Leitsymptome
Meist zeigt sich klinisch eine Inapparenz insbesondere bei Immunkompetenz bis unspezifische grippeartige Symptome (Fatigue, Fieber, Husten) und eine Lymphadenopathie.
Bei Immunsuppression besteht ein differentes Beschwerdebild in Abhängigkeit des betroffenen Organs. Häufige Manifestationen zeigen sich durch eine CMV-Retinitis, bis zur Erblindung, eine CMV-Hepatitis und einer fulminanten interstitiellen CMV- Pneumonie mit respiratorischer Insuffizienz.
Eine kongenitale CMV Infektionen ist mit einer Frühgeburtlichkeit assoziiert und einer typischen Trias aus Hydrozephalus, zerebralen Verkalkungen und Entwicklungsverzögerung und neurologischen Spätschäden.
Epidemiologie
CMV ist weltweit verbreitet und gilt als häufigster viraler Erreger einer kongenitalen Infektion. Die Seroprävalenz ist abhängig vom Alter und sozioökonomischen Faktoren der untersuchten Population.
In Europa wird von ca. 50% latenten Infektionen ausgegangen, bei möglichen Übertragungen diaplazentar, postnatal durch Schmier- und Tröpfcheninfektion, über Muttermilch, sexuell, Bluttransfusionen und Organtransplantation.
Da sich CMV als Herpesvirus latent im Körper festsetzt, kann es zur Reaktivierung einer Infektion kommen. Ein seropositiver Träger kann deshalb im Verlauf des Lebens immer wieder zum Überträger werden.
Prognose
Häufig handelt es sich um eine asymptomatische CMV Infektion, die mit einer günstigen Prognose einhergeht.
Eine CMV Infektion bei Immunsuppression ist meist eine Reaktivierung und ist über eine Disseminierung mit einer über 60%-ige Mortalitätsrate assoziiert.
Seropositive Patient:innen nach Transplantation haben ein Risiko von 42-69% für das Auftreten einer CMV-Infektion in den ersten 3 Monaten nach Transplantation. Die häufigste Manifestation ist meist eine CMV-Pneumonie. Weitere Organ-Manifestationen sind Hepatitis, Enterocolitis, Retinitis, Encephalitis oder das Auftreten einer virusassoziierten Myelosuppression.
Diagnostik
Diagnostisch wird bei entsprechendem Verdacht ein serologisch oder virologischer Nachweis durchgeführt und in Abhängigkeit der Symptomatik und des Organbefalles eine weitergehemde spezifische Bildgebung z. B. Endoskopie, CT.
- Serologie: CMV-IgG und -IgM, Anti-IgG Avidität, Glykoprotein B
- Direktnachweis aus Biopsien, Blut, BAL, Urin oder Gewebe mittels PCR, im Blut auch pp65-Antigen-Nachweis mittels Immunfluoreszenz
- Histologie: Typische histologische Morphe infizierter Zellen mit vermehrtem Zytoplasma und Einschlusskörperchen (= Eulenaugenzellen)
- Funduskopie
- Bildgebung: CT, Sonographie
Diagnosekriterien
| HIV-Infektion (CD4-Zellzahl <50/µl) | Allogene Stammzelltransplantation, Organtransplantation | Konnatal erworben, symptomatisch |
|---|---|---|
| PCR (Blut1,2, Liquor), Ophthalmoskopie, Endoskopie |
PCR (Blut2, BAL), CT-Thorax, Endoskopie, Histologie |
Serologie + PCR der Mutter ggf. im Sinne einer erweiterten Diagnostik aus Fruchtwasser bzw. Nabelschnurblut des Feten |
Beim Neugeborenen ist ein Direktnachweis im Urin und Rachensekret erforderlich, da die Serologie nicht aussagekräftig ist. Dies ist bedingt über die bei Leihimmunität durch die Mutter. Zudem ist eine Sonographie des Feten ratsam.
Eine Testung des Neugeborenen ist bis zum 14 Tag nach Entbindung zur Differenzierung einer kongenitalen versus postpartalen Primärinfektion bei entsprechender Fragestellung empfohlen.
Diagnostische Schritte
Eine Primärinfektion erfolgt über den Antikörpernachweis. Eine Serokonversion ist nach einem Zeitintervall von 2 Wochen anzunehmen.
Eine Reaktivierung bei Immunkompetenz: Der Nachweis erfolgt im Regelfall über einen Titeranstieg Anti-CMV-IgG ggf. kann auch ein niedriger Titer für CMV-IgM bestehen.
Bei Immunsuppression bzw. sekundärem Immunglobulinmangel ist ggf. kein serologischer Nachweis möglich. Hier ist in Abhängigkeit der vermuteten Lokalisation häufig ein primärer Direktnachweis mittels PCR notwendig.
Differentialdiagnosen
- Mononukleose (EBV)
- HIV-Infektion
- Hepatitis bzw. Pneumonie anderer Entität
Erreger
Es handelt sich um ein humanes Herpesvirus 5 aus der Gruppe der Beta-Herpesviren ist.
- Speziesspezifisch, d. h. ausschließlich bei Primaten und nur ein Serotyp ist existent.
Therapie
Bei Immunkompetenten asymptomatische Patient:innen ist keine spezifische Therapie erforderlich.
Eine aktive CMV-Infektion führend bei Immunsuppression, kongenital infizierten Neugeborenen und Frühgeborenen wird primär mit Ganciclovir behandelt (s. Tablette für Dosierung).
Im Falle einer Resistenz ist Foscarnet oder Cidofovir geraten.
Bedeutsam ist eine Erhaltungstherapie bei Immunsupprimierten ist Valganciclovir um Rezidive zu vermeiden. Darunter zeigen sich gehäuft ausgeprägtere Nebenwirkungen (Myelo- bzw. Nephrotoxizität).
Medikamentös ist keine Viruselimination zu erreichen, es handelt sich um eine virusstatische Therapie. Aufgrund dessen ist es wichtig, falls möglich, die systemischen Immunsuppression v. a. bei Stammzell-transplantierten Patient:innen zu reduzieren bzw. bei AIDS-Patient:innen die HIV-Therapie anzupassen oder falls Therapie-naiv eine entsprechende einzuleiten.
Kalkulierte Therapie
Das Therapiemonitoring bei Immunsuppression erfolgt mittels CMV-Viruslast Bestimmung einmal wöchentlich bzw. pp65 Virus Antigen Nachweis.
Im Falle eines klinischen Nichtansprechen oder einer anhaltenden CMV-Viruslast ist eine genotypische Resistenztestung primär genotypisch zu veranlassen.
Erregerspezifische Therapie
| Klinische Situation | Präferenz | Substanz | Dosierung | Dauer | Anpassungen | Kommentar |
|---|---|---|---|---|---|---|
| HIV-Infektion (CD4 Zellzahl < 50/µl) | Therapie der 1. Wahl | Ganciclovir | 2 x 5 mg/kg KG i.v. | 2 - 3 Wochen | Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz ab <70 ml/min Crea-Clearance | Stark alkalische Lösung (pH 11) daher zentraler Zugang geraten |
| Allergie/
Unverträglichkeit/ Resistenz
|
Foscarnet | 2 x 90 mg/kg KG i.v. | Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz ab <70 ml/min Crea-Clearance |
Suppressionstherapie 1 x 900 mg p.o. | ||
| oder
Cidofovir |
1 x 5 mg/kg/KG/Wo i.v. | |||||
| +
Probenecid(Uricosuricum) nach Cidofovir |
1 x 2 g 3 h vor
1 x 1 g 2 h + 8 h
|
|||||
| oder
Valganiciclovir |
2 x 900 mg p.o. | 2 - 3 Wochen | ||||
| Allogene Stammzelltransplantation, Organtransplantation | Therapie der 1. Wahl | Ganciclovir | 2 x 5 mg/kg KG i.v. | 2 - 3 Wochen | ||
| Konnatal erworben, symptomatisch |
Therapie der 1. Wahl | Ganciclovir | 2 x 6 mg/kg KG i.v. | über 6 Wochen | Off-label use | |
| Allergie/
Unverträglichkeit
|
Valganciclovir | 2 x 16 mg/kg KG | Einnahme zu den Mahlzeiten |
Cidofovir: Dosierungsschema vor Infusion umfasst Hydrierung mit NaCl 0,9 % (1 Liter), Probenecid peroral, ggf. additiv Novaminsulfonsäure und/oder Antiemetikum, Konzeptionsschutz bei Männern und Frauen während der Therapie als auch darüber hinaus für 1-3 Monaten empfohlen.
Überprüfung Medikamenteninteraktion mit Probenecid u. a. mit Beta-Lactam Antibiotika
Einleitungstherapie 1 x wöchentlich für 2 Wochen, Erhaltungstherapie 1 x alle 2 Wochen
Prophylaxe und Prävention
Das wichtigste Reservoir von CMV sind Kleinkinder bis zum 3. Lebensjahr, die nach einer CMV-Infektion größere Virusmengen ausscheiden können. Darunter sind auch Kinder mit kongenitaler CMV-Infektion, die das Virus bis zum 8. Lebensjahr ausscheiden können. Das Virus kann in allen Körperflüssigkeiten enthalten sein, so in Tränenflüssigkeit, Speichel, Urin, Genitalsekret sowie Muttermilch und Blut.
Bei Kontakt seronegativer Schwangerer zu Kleinkindern ist für beruflich exponierte seronegative Schwangere mit engem Kontakt zu Kleinkindern (wie z.B. bei medizinischem Personal und bei Erzieherinnen) eine sorgfältige Händehygiene und eine Aufklärung der Schwangeren empfohlen.
Es sollten insbesondere bei nachfolgenden Kontakten hygienische Basismaßnahmen durchgeführt werden: z.B. Windelwechsel, Waschen, Füttern, Tränen abwischen, Nase putzen und Kontakt mit Spielzeug, das in den Mund genommen wurde, Küssen unterlassen, kein gemeinsames Verwenden von Alltagsgegenständen wie Geschirr, Besteck, Zahnbürsten, Handtücher und Waschlappen.
- Keine Isolation hingegen ist in Gemeinschaftseinrichtungen, Krankenhaus oder Schule CMV-ausscheidende Kinder notwendig. Empfohlen ist aber eine konsequente Basishygiene und Barrierepflege mit generellem Tragen von Handschuhen und Schutzkitteln (sogenannte Handschuh- und Kittelpflege) als Präventionsmaßnahme.
- Nierentransplantatempfänger:innen (mit Ausnahme bei CMV-Seronegativität der Spenderinnen und Empfänger:innen) sollte eine orale Chemoprophylaxe mit Ganciclovir oder Valganciclovir für mindestens drei Monate nach Transplantation und für sechs Wochen nach Behandlung mit einem T-Zell-depletierenden Antikörper verordnet werden.
Bei seronegativen Schwangeren ist eine postexpositionelle Gabe von CMV-Hyperimmunglobulinen individuell zu erwägen.
Monatliche Infusionen von einem Hyperimmunglobulin haben in einer randomisierten Studie die Übertragung von Zytomegalieviren (CMV) von Schwangeren auf das Kind und dessen Schädigung nicht verhindern können. Die Studie, deren Ergebnisse im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden, wurde wegen einer fehlenden Wirkung sogar vorzeitig abgebrochen.
Letermovir (Prevymis®) dient zur Prophylaxe einer CMV-Reaktivierung nach allogener Stammzelltransplantation. Die Standarddosis sind 480 mg bis zum 100. Tag nach Transplantation. Bei gleichzeitiger Gabe von Cyclosporin A wird wird die Dosis auf 240 mg pro Tag reduziert.
Basierend auf den bereits vor der Transplantation identifizierten Risikofaktoren und der CMV Risikostratifizierung sollte für alle Patient:innen die entsprechende Therapie ausgewählt werden. Es wird zwischen genereller CMV-Prophylaxe und einer präemptiven Therapie-Strategie unterschieden.
Die präemptive Therapie bedeutet eine engmaschige Quantifizierung der Viruslast, einmal pro Woche in den ersten 3-4 Monaten nach Transplantation. Eine antivirale Therapie wird erst bei einem Hinweis auf eine CMV-Replikation initiiert.
Patient:innen mit hohem Risiko (Spender CMV pos./ Empfänger CMV negativ) wird zur Prophylaxe und präemptiven Therapie geraten.
| Parameter | Präemptive Strategie | Antivirale Prophylaxe |
|---|---|---|
| Indikation | CMV S+/E+ und CMV S-/E+/Herz, Leber, Niere und Pankreas);
CMV S+/ E- (Herz, Leber, Niere und Pankreas); zu erwägen, aber weniger bevorzugt wegen hoher Replikationsdynamik in Phasen hoher Anfangssuppression
|
CMV S+/ E-
CMV S+/ E+ und CMV S-/ E+ (Herz, Leber, Niere und Pankreas) CMV S+/ E- und E+ (Lunge, Darm und gemischte Gewebe)
|
| Monitoring | Sensitive Methoden für den Direktnachweis notwendig, Schwellenwerte in Abstimmung mit dem lokalen Zentrum definieren | Labormonitoring für Patient:innen unter Prophylaxe nicht empfohlen (nur bei klinischem Verdacht auf CMV-Vermehrung) |
| Implementierung | Strikte Adhärenz der Patient:innen, bei Hochrisikopatient:innen kann selten zwischen den wöchentlichen Testintervallen eine Durchbruchsinfektion auftreten | Einfach |
| Kosten | Geringe Kosten für antivirale Medikation, aber Monitoring Kosten | Höhere Kosten für antivirale Medikation |
| Sicherheit | Antivirale Therapie nur für Patient:innen mit Reaktivierung, d. h. toxische Effekte seltener | Toxische Effekte häufiger, daher Abwägung erforderlich um unnötige Behandlungen zu vermeiden |
| Frühe CMV-Infektion | Häufig | Sehr selten |
| Späte CMV- Infektion | Selten | Häufig |
| Indirekte CMV-Effekte | Unbekannt | Werden reduziert |
| Andere Herpesviren | Verhindert nicht HSV-und VZV- Reaktivierung | Verhindert HSV-/ VZW-Reaktivierung |
| Andere opportunistische Infektionen. | Unbekannt | Werden vermutlich reduziert |
| Resistenz | Kann selten auftreten (v. a. in der Hochrisikokonstellation, bei hoher Viruslast) | Kann auftreten, da Selektionsdruck ausgeübt wird. |
| Überleben des Transplantats | Verbessert | Verbessert |
Weiterführende Literatur und Hilfestellungen
- Bei CMV-Retinitis ist die CMV-PCR im Blut häufig negativ.
- CMV-DNA-Lasten von über 1000 IU/ml im Blut sind mit einem erhöhten Risiko für eine systemische CMV-Erkrankung assoziiert.
- Spiegelbestimmung: < 0.5 - 1 mg/ml> 7 - 9 mg/ml
Quellen
- https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Zytomegalievirus.html;jsessionid=13FA88DA454E7CD74309C4050B66B0D2.internet082#doc4738494bodyText10
- https://www.uniklinikum-saarland.de/fileadmin/UKS/Einrichtungen/Kliniken_und_Institute/Infektionsmedizin/Prof_Transplantation/Diagnostik/2019_Schmidt_Sester_CME_CMV.pdf
- https://www.dgho.de/publikationen/stellungnahmen/fruehe-nutzenbewertung/copy_of_letermovir/letermovir-dgho-dag-kbt-stellungnahme-20180605.pdf
- Brodt, Hans Reinhardt: Stille Antibiotika Therapie, Klinik und Praxis der antiinfektiösen Behandlung. 2 Auflage.
- Hoffmann C. & Rockstroh, J.: HIV 2020/ 2021. www.hivbuch.de
- Dante P Melendez and Raymund R Razonable: Letermovir and inhibitors of the terminase complex: a promising new class of investigational antiviral drugs against human cytomegalovirus; Infect Drug Resist. 2015; 8: 269–277. Published online 2015 Aug 5. doi: 10.2147/IDR.S79131 PMCID: PMC4531042
- https://next.amboss.com/de/article/nf0752#Z33d59c26da10cb6030670c9557deb5e5
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6431500/
- Munro M, Yadavalli T, Fonteh C, Arfeen S, Lobo-Chan AM: Cytomegalovirus Retinitis in HIV and Non-HIV Individuals. Microorganisms. 2019 Dec 28;8(1):55. doi: 10.3390/microorganisms8010055.
- https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/093-002l_S2k_Virusinfektionen-Organtransplantierte-alloge-Stammzell-Transplantierten-Diagnostik-Praevention-Therapie__2019-06.pdf
- https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/126064/CMV-Hyperimmunglobulin-kann-Fetopathie-in-der-Schwangerschaft-nicht-verhindern
- https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1913569
Einzelnachweise