DGI:Ambulant erworbene Pneumonie/Prophylaxe und Prävention

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Prophylaxe/Prävention

Die Prävention spielt insbesondere bei Risikogruppen für schwere Verläufe [1] eine Rolle. Beispielsweise ist bei Diabetespatienten das Risiko für CAP 1,4-fach im Vergleich zur gesunden Population erhöht. In einer Analyse des CAPNETZ (Kompetenznetz Ambulant erworbene Pneumonie) litten 15% der aufgrund einer CAP hospitalisierten Patienten an Diabetes mellitus, bei weiteren 5% wurde ein Diabetes im Kontext der Infektion neu diagnostiziert [2][3]. Die wichtigste Maßnahme ist die regelmäßige Durchführung von Impfungen. Neben der Influenzaimpfung ist die Pneumokokkenimpfungen empfohlen (RKI - Impfungen A - Z - Schutzimpfung gegen Pneumokokken), womit die CAP durch ihre häufigsten Erreger abgedeckt ist. Spätestens nach stattgehabter Pneumonie, soll die Aufgabe des inhalativen Zigarettenrauchens angestrebt werden.

  1. https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00103-020-03123-w.pdf.
  2. Torres, A., et al., Which individuals are at increased risk of pneumococcal disease and why? Impact of COPD, asthma, smoking, diabetes, and/or chronic heart disease on community-acquired pneumonia and invasive pneumococcal disease.Thorax, 2015. 70(10): p. 984-9.
  3. Jensen, A.V., et al., Undiagnosed Diabetes Mellitus in Community-Acquired Pneumonia: A Prospective Cohort Study.Clin Infect Dis, 2017. 65(12): p. 2091-2098.