DGI:Ambulant erworbene Pneumonie/Prophylaxe und Prävention

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Prophylaxe/Prävention

Die Prävention spielt insbesondere bei Risikogruppen für schwere Verläufe[13[1]] eine Rolle. Beispielsweise ist bei Diabetespatienten ist das Risiko für CAP 1,4-fach im Vergleich zur gesunden Population erhöht. In einer Analyse des CAPNETZ (Kompetenznetz Ambulant erworbene Pneumonie) litten 15% der aufgrund einer CAP hospitalisierten Patienten an Diabetes mellitus, bei weiteren 5% wurde ein Diabetes im Kontext der Infektion neu diagnostiziert[14[2]][15[3]]. Die wichtigste Maßnahme ist die regelmäßige Durchführung von Impfungen. Neben der Influenzaimpfung ist die Pneumokokkenimpfungen empfohlen, womit die CAP durch ihre häufigsten Erreger abgedeckt ist. Spätestens nach stattgehabter Pneumonie soll die Aufgabe des inhalativen Zigarettenrauchens angestrebt werden.

  1. https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00103-020-03123-w.pdf.
  2. Torres, A., et al., Which individuals are at increased risk of pneumococcal disease and why? Impact of COPD, asthma, smoking, diabetes, and/or chronic heart disease on community-acquired pneumonia and invasive pneumococcal disease.Thorax, 2015. 70(10): p. 984-9.
  3. Jensen, A.V., et al., Undiagnosed Diabetes Mellitus in Community-Acquired Pneumonia: A Prospective Cohort Study.Clin Infect Dis, 2017. 65(12): p. 2091-2098.