DGI:Knochen-, Gelenks- und Protheseninfektionen/Spondylodiszitis/Prophylaxe und Prävention

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Da sich die meisten Spondylodiszititiden nach hämatogener Streuung von Erregern manifestieren, können alle Maßnahmen, die die Bakteriämierate reduzieren, auch die Spondylodiszitishäufigkeit verringern. Hierbei ist besonders auf entsprechende Hygienemaßnahmen bei invasiven Prozeduren zu achten bzw. nachgewiesene Bakteriämien / Candidämien konsequent antibiotisch / antimykotisch zu behandeln (z.B. bei der S.aureus-Bakteriämie). Die Rate der iatrogenen Spondylodiszitiden kann durch konsequente Beachtung eines entsprechenden Maßnahmen-Bündels (Hygiene, gegebenenfalls perioperative Antibiotikaprophylaxe…) gesenkt werden.

Sekundärprophylaxe: Durch frühzeitiges Erkennen der Spondylodiszitis (Bildgebung bei entsprechender Symptomatik, s. Kap. Symptomatik/Diagnostik) können Komplikationen wie schwere Verläufe, Septikämien oder Todesfälle reduziert werden.