DGI:Opportunistische Infektionen/HSV/Diagnose

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Diagnose

Primär bei der mukokutanen Formklinische Beurteilung > „Blickdiagnose“

3.1 Diagnosekriterien

2.2.1: PCR (Abstrich) bzw.

2.2.2: PCR (Liquor), MRT (Negativbefund kein Ausschluss einer infektiösen Genese), CT Schädel ungeeignet

2.2.3: PCR (BAL bzw. Biopsie)

3.2 Diagnostische Schritte

-typisches klinisches Bild gekennzeichnet, so dass eine spezifische Diagnostik nur in ausgewählten Fällen erforderlich ist. Atypische Krankheitsbilder können bei Patienten mit Immundefizienz auftreten. Eine spezifische Diagnostik sollte außerdem bei ZNS-Erkrankungen, Pneumonie, Infektionen während der Schwangerschaft und des Neugeborenen erfolgen.

-Tzanck-Test (Entnahme von Gewebematerial vom Blasengrund der Hauteffloreszenz> aufgebracht auf Objektträger , gefärbt (z.B. nach Giemsa) und unter dem Mikroskop untersucht)

-Direkter Erregernachweis mittels PCR= Goldstandard oder Kultur (Nachteil Zeitaufwand durchschnittlich 24-48 h)

-Antigennachweis durch ELISA oder direkte Immunfluoreszenz

-Serologie nur bei Differenzierung Primär- versus Sekundärinfektion sinnvoll in der Schwangerschaft bzw. Transplantation, ausbleibende Serokonversion bei Immunsuppression schließt keine Infektion aus

>bei anhaltendem Verdacht insbesondere einer Herpesenzephalitis auch bei initial negativer PCR, erneute Punktion geraten

-Resistenztestung bei unzureichendem Therapieansprechen

-Bildgebung z. B. CT bei u. a. Herpes-Pneumonie

-ggf. Bronchoskopie

3.3 Differentialdiagnosen

-Herpes zoster/ Gürtelrose

-Lues

-andere Blasen-bildende Erkrankung z. B. Pemphigus/ Pemphigoid