DGI:Opportunistische Infektionen/Invasive Mukormykose/Klinisches Bild/Leitsymptome
Die pulmonale Mukormykose als häufigste Form geht nicht mit spezifischen Leitsymptomen einher. Sie ist auch bei ausgedehntem Befund oligosymptomatisch.
Die Mukormykose des Gesichtsschädels geht häufig mit einer plötzlichen einseitigen Amaurose einher.
Ein fokaler Befall der Haut bzw. Schleimhaut ist durch eine schwarze Nekrose (sog. Eschar) gekennzeichnet.
Die gastrointestinale Form imponiert meist durch Blutung und Passagestörung.
Der Verdacht auf eine Mukormykose erfordert die Notfall-Diagnostik und eine unmittelbare Therapieeinleitung durch ein geschultes multidisziplinäres Team. Eine rapide Krankheitsprogression ist die Regel, selten sind auch indolente Formen beschrieben.