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DGI:Opportunistische Infektionen/CMV/Klinisches Bild/Prognose: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Infektiopedia
Fuhrmanns (Diskussion | Beiträge)
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Kristina.jozic (Diskussion | Beiträge)
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Die Prognose hängt wesentlich von Organmanifestation, Immunsuppression, Geschwindigkeit der Diagnosestellung, antiviraler Wirksamkeit und Immunrekonstitution ab. Unbehandelte Retinitis kann zur Erblindung führen; ZNS-Beteiligungen und Pneumonitis sind prognostisch ernst. Unter konsequenter ART ist die Inzidenz von CMV-Endorganerkrankungen bei HIV deutlich gesunken.
'''''Häufig''''' handelt es sich um eine '''''asymptomatische CMV Infektion''''', die mit einer günstigen Prognose einhergeht.
 
Eine CMV Infektion bei '''''Immunsuppression ist meist eine Reaktivierung und ist über eine Disseminierung''''' mit einer über 60%-ige Mortalitätsrate assoziiert.
 
Seropositive Patient:innen nach Transplantation haben ein Risiko von 42-69% für das Auftreten einer CMV-Infektion in den ersten 3 Monaten nach Transplantation. Die häufigste Manifestation ist meist eine CMV-Pneumonie. Weitere Organ-Manifestationen sind Hepatitis, Enterocolitis, Retinitis, Encephalitis oder das Auftreten einer virusassoziierten Myelosuppression.
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Aktuelle Version vom 31. Juli 2026, 13:30 Uhr

Die Prognose hängt wesentlich von Organmanifestation, Immunsuppression, Geschwindigkeit der Diagnosestellung, antiviraler Wirksamkeit und Immunrekonstitution ab. Unbehandelte Retinitis kann zur Erblindung führen; ZNS-Beteiligungen und Pneumonitis sind prognostisch ernst. Unter konsequenter ART ist die Inzidenz von CMV-Endorganerkrankungen bei HIV deutlich gesunken.