Zum Inhalt springen

Achtung: Bitte beachten Sie unbedingt die Nutzungsbedingungen. Trotz sorgfältiger Prüfung wird keinerlei Haftung für die dargestellten Inhalte übernommen. Alle Inhalte richten sich ausschließlich an ein ärztliches Fachpublikum.

Opportunistische Infektionen/Kryptokokkose/Überblick: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Infektiopedia
Kristina.jozic (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Kristina.jozic (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Die Kryptokokkose ist eine klassische opportunistische Infektion vor allem bei Patienten mit HIV-Infektion im Stadium AIDS, bei langfristiger Kortikosteroidtherapie und bei Zustand nach Organ- oder allogener Stammzelltransplantation. Bei Personen mit HIV nimmt das Risiko einer Kryptokokkose deutlich zu, je niedriger die CD4-Zellzahl ist. Insbesondere gilt dies ab einer CD4-Zellzahl <100 <math>\mu</math>/l. Eine Behandlung mit monoklonalen Antikörpern (z.B. Infliximab, Adalimumab, Alemtuzumab) oder mit Tyrosinkinaseinhibitoren (z.B. Ibrutinib) ist auch mit einem erhöhten Risiko für eine Kryptokokkose assoziiert.
Die Kryptokokkose ist eine klassische opportunistische Infektion vor allem bei Patienten mit HIV-Infektion im Stadium AIDS, bei langfristiger Kortikosteroidtherapie und bei Zustand nach Organ- oder allogener Stammzelltransplantation. Bei Personen mit HIV nimmt das Risiko einer Kryptokokkose deutlich zu, je niedriger die CD4-Zellzahl ist. Insbesondere gilt dies ab einer CD4-Zellzahl <100/<math>\mu</math>l. Eine Behandlung mit monoklonalen Antikörpern (z.B. Infliximab, Adalimumab, Alemtuzumab) oder mit Tyrosinkinaseinhibitoren (z.B. Ibrutinib) ist auch mit einem erhöhten Risiko für eine Kryptokokkose assoziiert.

Aktuelle Version vom 11. Juni 2026, 12:06 Uhr

Die Kryptokokkose ist eine klassische opportunistische Infektion vor allem bei Patienten mit HIV-Infektion im Stadium AIDS, bei langfristiger Kortikosteroidtherapie und bei Zustand nach Organ- oder allogener Stammzelltransplantation. Bei Personen mit HIV nimmt das Risiko einer Kryptokokkose deutlich zu, je niedriger die CD4-Zellzahl ist. Insbesondere gilt dies ab einer CD4-Zellzahl <100/<math>\mu</math>l. Eine Behandlung mit monoklonalen Antikörpern (z.B. Infliximab, Adalimumab, Alemtuzumab) oder mit Tyrosinkinaseinhibitoren (z.B. Ibrutinib) ist auch mit einem erhöhten Risiko für eine Kryptokokkose assoziiert.