Zum Inhalt springen

Achtung: Bitte beachten Sie unbedingt die Nutzungsbedingungen. Trotz sorgfältiger Prüfung wird keinerlei Haftung für die dargestellten Inhalte übernommen. Alle Inhalte richten sich ausschließlich an ein ärztliches Fachpublikum.

DGI:Effloreszenzen mit Pus und Erythem/Therapie: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Infektiopedia
Brinkery (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Brinkery (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 8: Zeile 8:
#<span style="color: #000000">Ggf. lokales Antibiotikum z.B. Fusidinsäure</span>
#<span style="color: #000000">Ggf. lokales Antibiotikum z.B. Fusidinsäure</span>


===== Furunkel und Karbunkel =====
<br />
=====Furunkel und Karbunkel=====
 
===== Abszess =====
Therapie der Wahl ist eine chirurgische Therapie mit Inzision bzw. Spaltung des Abszesses. Ggf. sollte eine sogenannte „Lasche“ eingelegt werden, um das Abfließen des Eiters zu begünstigen und den vorzeitigen Verschluss der Abszesshöhle zu verhindern. Je nach Lage sollte zusätzliche eine Antibiose gegeben werden, insbesondere wenn der Abszess sich im Gesicht, an den Händen oder im genitoanalen Bereich befindet. Da es sich bei dem Erreger häufig um einen Staphylococcus handelt, wird ein entsprechendes Antibiotikum ausgewählt.

Aktuelle Version vom 8. April 2021, 19:39 Uhr

Therapie

Follikitis

Antiseptische äußerliche Therapie:

  1. Antiseptika: lokal Polyhexanid, Polyvidon, Octenidin, Chlorhexidin
  2. Keimlastreduktion durch antiseptische Waschlotionen (z.B. Baktolin oder Octenisan Waschlotion)
  3. Ggf. lokales Antibiotikum z.B. Fusidinsäure


Furunkel und Karbunkel
Abszess

Therapie der Wahl ist eine chirurgische Therapie mit Inzision bzw. Spaltung des Abszesses. Ggf. sollte eine sogenannte „Lasche“ eingelegt werden, um das Abfließen des Eiters zu begünstigen und den vorzeitigen Verschluss der Abszesshöhle zu verhindern. Je nach Lage sollte zusätzliche eine Antibiose gegeben werden, insbesondere wenn der Abszess sich im Gesicht, an den Händen oder im genitoanalen Bereich befindet. Da es sich bei dem Erreger häufig um einen Staphylococcus handelt, wird ein entsprechendes Antibiotikum ausgewählt.