DGI:Knochen-, Gelenks- und Protheseninfektionen/Hämatogene Osteomyelitis/Diagnostik/Diagnosekriterien: Unterschied zwischen den Versionen
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* | * Die Knochenhistologie vereinbar mit einer Osteomyelitis ist – auch bei fehlendem Erregernachweis (speziell in der Situation einer vorherigen Antibiotikagabe). | ||
* | * Die klinischen und radiologischen Befunde hinweisend auf eine Osteomyelitis sind und persistierend erhöhte Inflammationsparameter vorhanden sind – bei gleichzeitig negativen Blutkulturen und wenn durch die individuelle Situation eine Knochenbiopsie nicht möglich ist. | ||
Aktuelle Version vom 11. Januar 2022, 13:49 Uhr
Die Diagnose hämatogene Osteomyelitis kann angenommen werden, wenn:
- Die klinischen und radiologischen Befunde vereinbar mit einer Osteomyelitis sind und positive Blutkulturen mit einem typischen Erreger (z.B. S. aureus) vorliegen. In diesem Fall ist eine Knochenbiopsie nicht erforderlich.
- Die Knochenhistologie vereinbar mit einer Osteomyelitis ist – auch bei fehlendem Erregernachweis (speziell in der Situation einer vorherigen Antibiotikagabe).
- Die klinischen und radiologischen Befunde hinweisend auf eine Osteomyelitis sind und persistierend erhöhte Inflammationsparameter vorhanden sind – bei gleichzeitig negativen Blutkulturen und wenn durch die individuelle Situation eine Knochenbiopsie nicht möglich ist.