DGI:Knochen-, Gelenks- und Protheseninfektionen/Infektionen nach offenen Frakturen/Therapie/Kalkulierte Therapie: Unterschied zwischen den Versionen
Bestem (Diskussion | Beiträge) |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
Nach einer offenen Fraktur ist eine frühe Operation mit Debridement, großvolumiger Niedrigdruckspülung, Frakturstabilisierung sowie ein- oder mehrzeitigem Wundverschluss vorrangig 8. Zur primären Frakturstabilisierung bei ausgedehntem Weichteilschaden sind minimal-invasive Techniken (v.a. Fixateur externe) zu bevorzugen. Bei Weichteildefekten kann eine Unterdruck-Wundbehandlung indiziert sein. | Nach einer offenen Fraktur ist eine frühe Operation mit Debridement, großvolumiger Niedrigdruckspülung, Frakturstabilisierung sowie ein- oder mehrzeitigem Wundverschluss vorrangig 8. Zur primären Frakturstabilisierung bei ausgedehntem Weichteilschaden sind minimal-invasive Techniken (v.a. Fixateur externe) zu bevorzugen. Bei Weichteildefekten kann eine Unterdruck-Wundbehandlung indiziert sein. | ||
Nach Feststellung einer Osteomyelitis nach offener Fraktur gelten die gleichen Therapieprinzipien wie bei Osteomyelitiden anderer Genese, weshalb wir auf diese Kapitel verweisen. | Nach Feststellung einer Osteomyelitis nach offener Fraktur gelten die gleichen Therapieprinzipien wie bei Osteomyelitiden anderer Genese, weshalb wir auf diese Kapitel verweisen. | ||
Version vom 11. Januar 2022, 20:44 Uhr
Nach einer offenen Fraktur ist eine frühe Operation mit Debridement, großvolumiger Niedrigdruckspülung, Frakturstabilisierung sowie ein- oder mehrzeitigem Wundverschluss vorrangig 8. Zur primären Frakturstabilisierung bei ausgedehntem Weichteilschaden sind minimal-invasive Techniken (v.a. Fixateur externe) zu bevorzugen. Bei Weichteildefekten kann eine Unterdruck-Wundbehandlung indiziert sein.
Nach Feststellung einer Osteomyelitis nach offener Fraktur gelten die gleichen Therapieprinzipien wie bei Osteomyelitiden anderer Genese, weshalb wir auf diese Kapitel verweisen.