Infektionsprävention/Vermeidung Katheter-assoziierter Blutstrominfektionen: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 2. September 2026, 11:23 Uhr
Katheter-assoziierte Blutstrominfektionen lassen sich durch konsequente Indikationsstellung, aseptische Anlage, geschultes Personal und standardisierte Checklisten wirksam reduzieren. Zentrale Maßnahmen umfassen hygienische Händedesinfektion, geeignete Hautantiseptik, maximale sterile Barrieren bei ZVK-Anlage, sachgerechte Verbandwechsel sowie die sorgfältige Desinfektion von Katheterzugängen vor jeder Manipulation. Venenkatheter sollten täglich hinsichtlich ihrer Notwendigkeit überprüft und bei fehlender Indikation unverzüglich entfernt werden. Surveillance-Systeme und Bündelmaßnahmen unterstützen die nachhaltige Senkung von Infektionsraten, insbesondere in Bereichen mit erhöhtem Infektionsrisiko.