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DGI:Otitis media chronica/Klinisches Bild: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Infektiopedia
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=== Epidemiologie ===
===== Epidemiologie =====
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=== Prognose ===
===== Prognose =====


* <span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Nach stattgehabter Tympanoplastik günstig</span>
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=== Otitis media chronica epitympanalis ===
==== Otitis media chronica epitympanalis ====
<span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Entstehung einer Otitis media chronica epitympanalis ist ebenfalls nicht vollständig geklärt. Unter einem Cholesteatom versteht man eine eitrige Entzündung des Trommelfels mit Knochendestruktion in den Mittelohrräumen. Ursache hierfür sind entweder von Geburt an vorhandene oder im Laufe des Lebens einwachsende verhornende Plattenepithelzellen.</span>
<span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Entstehung einer Otitis media chronica epitympanalis ist ebenfalls nicht vollständig geklärt. Unter einem Cholesteatom versteht man eine eitrige Entzündung des Trommelfels mit Knochendestruktion in den Mittelohrräumen. Ursache hierfür sind entweder von Geburt an vorhandene oder im Laufe des Lebens einwachsende verhornende Plattenepithelzellen.</span>


=== Leitsymptome ===
===== Leitsymptome =====


* <span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">progrediente Schalleitungsschwerhörigkeit</span>  
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*  <span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">periphere Fazialisparese (ebenfalls auf der betroffenen Seite)</span>
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=== Epidemiologie ===
===== Epidemiologie =====
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<span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Weltweite Studie ergab eine Inzidenz von 4,76% </span>
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=== Prognose ===
===== Prognose =====
<span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Potenziell sind folgende Komplikationen möglich</span>
<span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Potenziell sind folgende Komplikationen möglich</span>



Version vom 27. Juni 2021, 10:26 Uhr

Klinisches Bild

Otitis media chronica mesotympanalis

Die Otitis media chronica mesotympanalis ist charakterisiert durch einen zentralen Trommelfelldefekt und das Fehlen von Schmerzen. Zudem treten rezidivierende Otorrhöen und eine Schallleitungsschwerhörigkeit auf dem betroffenen Ohr auf.

Leitsymptome
  • rezidivierende schleimig, geruchlose Otorrhoe (bei akuter Exazerbation eitrig)
  • Hörminderung
  • Fehlen von Schmerzen
Epidemiologie

Die Prävalenz liegt bei ca. 2% der Erwachsenen

Prognose
  • Nach stattgehabter Tympanoplastik günstig
  • Sonst schubweiser Verlauf möglich


Otitis media chronica epitympanalis

Die Entstehung einer Otitis media chronica epitympanalis ist ebenfalls nicht vollständig geklärt. Unter einem Cholesteatom versteht man eine eitrige Entzündung des Trommelfels mit Knochendestruktion in den Mittelohrräumen. Ursache hierfür sind entweder von Geburt an vorhandene oder im Laufe des Lebens einwachsende verhornende Plattenepithelzellen.

Leitsymptome
  • progrediente Schalleitungsschwerhörigkeit
  • eventuell gefolgt von Innenohrschwerhörigkeit
  • Tinnitus

Komplikationen

  • Geschmacksstörungen auf der betroffenen Seite (Befall der Chorda tympani)
  • periphere Fazialisparese (ebenfalls auf der betroffenen Seite)
Epidemiologie

[1[1]],[2[2]]

Daten aus Deutschland nicht verfügbar. Studie aus Finnland:

  • Kinder 3/100.000 pro Jahr
  • Erwachsene 9/100.000 pro Jahr

Weltweite Studie ergab eine Inzidenz von 4,76%

Prognose

Potenziell sind folgende Komplikationen möglich

  • Fazialisparese
  • Zerstörung umliegender Strukturen wie Labyrinth, Bogengänge, Gehörknöchel)
  • Mastoiditis
  • Labyrinthitis
  • cerebrale- und epidurale Abszesse
  • Sinus sigmoideus Thrombose
  • Meningitis
  •  trotz OP ist eine Verbesserung des Hörens nicht immer gegeben
  • unter Umständen lebenslange Tauchunfähigkeit trotz OP
  • Sepsis
  1. 1.      Kemppainen, Puh: Epidemiology and Aetiology of Middle Ear Cholesteatoma. In: Acta Oto-Laryngologica. Band: 119, Nummer: 5, 1999, doi: 10.1080/00016489950180801
  2. 2.      Monasta L, Ronfani L, Marchetti F et al. (2012) Burden of Disease Caused by Otitis Media: Systemativ Review and Global Estimates. PLoS ONE; 7(4):336226