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DGI:Opportunistische Infektionen/HSV/Abstract: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Infektiopedia
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Autoren: Viktoria Schneitler
Herpes simplex Viren (humane Herpesviren Typ 1 und 2) sind epidermotrop und neurotrop und daher häufige Ursachen rezidivierender Infektionen mit mukokutaner Beteiligung von Lippen, Mundhöhle, Auge und der Genitale. Schwere Infektionen bei Immunsuppression treten gehäuft mit Dissemination auf. Ein zerebraler Befall mit Meningoenzephalitis oder bei Neonaten ist beschrieben.
 
Pathognomonisch ist das klinische Bild kutane Läsionen gruppiert stehender schmerzhafter Bläschen mit initial klarem Inhalt auf erythematösen Grund. Prodromal werden lokalisiert ein Spannungsgefühl oder Juckreiz beschrieben.
 
Laborchemische Diagnostik mittels PCR oder Antigennachweis aus Direktmaterial sind führend zur Abklärung von Differentialdiagnosen oder eines atypischen Verlaufs bzw. Disseminierung möglich.
<span class="toctext">Herpes simplex Viren (humane Herpesviren Typ 1 und 2) sind epidermotrop und neurotrop und daher häufige Ursachen rezidivierender Infektionen mit mukokutaner Beteiligung spezifisch Lippe, Auge, Mund und Genitale. Schwere Infektionen bei Immunsuppression gehäuft mit Dissemination oder auch zerebralem Befall mit Meningoenzephalitis oder bei Neonaten werden beschrieben.</span>
Die Therapie ist primär symptomatisch. Eine systemische antivirale Therapie mit beispielhaft Aciclovir kann bei schwerer Erkrankung oder Rezidiven notwendig werden.
 
<span class="toctext">Typisches klinisches Bild kutaner Läsionen gruppiert stehende schmerzhafte Bläschen mit initial klarem Inhalt auf erythematösen Grund. Prodromal können ein Spannungsgefühl oder Juckreiz lokalisiert vorausgehen. </span>
 
<span class="toctext">Laborchemische Diagnostik mittels PCR oder Antigennachweis aus Direktmaterial führend zur Abklärung von Differentialdiagnosen oder eines atypischen Verlauf bzw Disseminierung.</span>
 
<span class="toctext">Die Therapie ist primär symptomatisch, systemische antivirale Therapie mit Aciclovir bei schwerer Erkrankung oder Rezidiven kann notwendig sein.</span>

Version vom 25. Oktober 2021, 15:16 Uhr

Herpes simplex Viren (humane Herpesviren Typ 1 und 2) sind epidermotrop und neurotrop und daher häufige Ursachen rezidivierender Infektionen mit mukokutaner Beteiligung von Lippen, Mundhöhle, Auge und der Genitale. Schwere Infektionen bei Immunsuppression treten gehäuft mit Dissemination auf. Ein zerebraler Befall mit Meningoenzephalitis oder bei Neonaten ist beschrieben. Pathognomonisch ist das klinische Bild kutane Läsionen gruppiert stehender schmerzhafter Bläschen mit initial klarem Inhalt auf erythematösen Grund. Prodromal werden lokalisiert ein Spannungsgefühl oder Juckreiz beschrieben. Laborchemische Diagnostik mittels PCR oder Antigennachweis aus Direktmaterial sind führend zur Abklärung von Differentialdiagnosen oder eines atypischen Verlaufs bzw. Disseminierung möglich. Die Therapie ist primär symptomatisch. Eine systemische antivirale Therapie mit beispielhaft Aciclovir kann bei schwerer Erkrankung oder Rezidiven notwendig werden.