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DGI:Opportunistische Infektionen/HSV/Abstract: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Infektiopedia
Fuhrmanns (Diskussion | Beiträge)
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Herpes simplex Viren (humane Herpesviren Typ 1 und 2) sind epidermotrop und neurotrop und daher häufige Ursachen rezidivierender Infektionen mit mukokutaner Beteiligung von Lippen, Mundhöhle, Auge und der Genitale. Schwere Infektionen bei Immunsuppression treten gehäuft mit Dissemination auf. Ein zerebraler Befall mit Meningoenzephalitis oder bei Neonaten ist beschrieben.
Herpes simplex Viren (humane Herpesviren Typ 1 und 2) sind epidermotrop und neurotrop und daher häufige Ursachen rezidivierender Infektionen mit mukokutaner Beteiligung von Lippen, Mundhöhle, Auge und der Genitale. Schwere Infektionen bei Immunsuppression treten gehäuft mit Dissemination auf. Ein zerebraler Befall mit Meningoenzephalitis oder bei Neonaten ist beschrieben.
Pathognomonisch ist das klinische Bild kutane Läsionen gruppiert stehender schmerzhafter Bläschen mit initial klarem Inhalt auf erythematösen Grund. Prodromal werden lokalisiert ein Spannungsgefühl oder Juckreiz beschrieben.
Pathognomonisch ist das klinische Bild kutane Läsionen gruppiert stehender schmerzhafter Bläschen mit initial klarem Inhalt auf erythematösen Grund. Prodromal wird lokalisiert ein Spannungsgefühl oder Juckreiz beschrieben.
Laborchemische Diagnostik mittels PCR oder Antigennachweis aus Direktmaterial sind führend zur Abklärung von Differentialdiagnosen oder eines atypischen Verlaufs bzw. Disseminierung möglich.
Laborchemische Diagnostik mittels PCR oder Antigennachweis aus Direktmaterial sind führend zur Abklärung von Differentialdiagnosen oder eines atypischen Verlaufs bzw. Disseminierung.
Die Therapie ist primär symptomatisch. Eine systemische antivirale Therapie mit beispielhaft Aciclovir kann bei schwerer Erkrankung oder Rezidiven notwendig werden.
Die Therapie ist primär symptomatisch. Eine systemische antivirale Therapie mit beispielhaft Aciclovir kann bei schwerer Erkrankung oder Rezidiven notwendig werden.

Aktuelle Version vom 1. Dezember 2021, 08:10 Uhr

Herpes simplex Viren (humane Herpesviren Typ 1 und 2) sind epidermotrop und neurotrop und daher häufige Ursachen rezidivierender Infektionen mit mukokutaner Beteiligung von Lippen, Mundhöhle, Auge und der Genitale. Schwere Infektionen bei Immunsuppression treten gehäuft mit Dissemination auf. Ein zerebraler Befall mit Meningoenzephalitis oder bei Neonaten ist beschrieben. Pathognomonisch ist das klinische Bild kutane Läsionen gruppiert stehender schmerzhafter Bläschen mit initial klarem Inhalt auf erythematösen Grund. Prodromal wird lokalisiert ein Spannungsgefühl oder Juckreiz beschrieben. Laborchemische Diagnostik mittels PCR oder Antigennachweis aus Direktmaterial sind führend zur Abklärung von Differentialdiagnosen oder eines atypischen Verlaufs bzw. Disseminierung. Die Therapie ist primär symptomatisch. Eine systemische antivirale Therapie mit beispielhaft Aciclovir kann bei schwerer Erkrankung oder Rezidiven notwendig werden.