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DGI:Opportunistische Infektionen/Zerebrale Toxoplasmose/Klinisches Bild/Epidemiologie: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Infektiopedia
Brinkery (Diskussion | Beiträge)
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Fuhrmanns (Diskussion | Beiträge)
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=== Epidemiologie ===
===Epidemiologie===




Seroprävalenz in Europa sehr unterschiedlich, in Deutschland bei Erwachsenen durchschnittlich ca. 50%. Anstieg der Durchseuchungsrate beim Erwachsenen ca. 1%/Jahr. Infektion postnatal durch Verzehr rohen oder unzureichend gegarten, zystenhaltigen Fleisches, durch Verzehr mit sporulierten Oozysten kontaminierter Lebensmittel oder durch Schmierinfektion mit kontaminierter Erde/Katzenkot.
Seroprävalenz in Europa sehr unterschiedlich, in Deutschland bei Erwachsenen durchschnittlich ca. 50%. Anstieg der Durchseuchungsrate beim Erwachsenen ca. 1% pro Jahr. Infektion postnatal durch Verzehr rohen oder unzureichend gegarten, zystenhaltigen Fleisches, durch Verzehr mit sporulierten Oozysten kontaminierter Lebensmittel oder durch Schmierinfektion mit kontaminierter Erde/Katzenkot.


Konnatale Infektion gemäß Meldung nach IfSG 6-23 Fälle/Jahr mit hoher Dunkelziffer (Modellrechnungen > 1200 infizierte Kinder/Jahr). Diaplazentare Übertragung bei Erstinfektion der Schwangeren, zunehmende Transmissionsrate bei abnehmender kindlicher Erkrankungsschwere mit Dauer der Schwangerschaft.
Konnatale Infektion gemäß Meldung nach IfSG 6-23 Fälle/Jahr mit hoher Dunkelziffer (Modellrechnungen > 1200 infizierte Kinder/Jahr). Diaplazentare Übertragung bei Erstinfektion der Schwangeren, zunehmende Transmissionsrate bei abnehmender kindlicher Erkrankungsschwere mit Dauer der Schwangerschaft.
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Version vom 25. Oktober 2021, 09:51 Uhr

Epidemiologie

Seroprävalenz in Europa sehr unterschiedlich, in Deutschland bei Erwachsenen durchschnittlich ca. 50%. Anstieg der Durchseuchungsrate beim Erwachsenen ca. 1% pro Jahr. Infektion postnatal durch Verzehr rohen oder unzureichend gegarten, zystenhaltigen Fleisches, durch Verzehr mit sporulierten Oozysten kontaminierter Lebensmittel oder durch Schmierinfektion mit kontaminierter Erde/Katzenkot.

Konnatale Infektion gemäß Meldung nach IfSG 6-23 Fälle/Jahr mit hoher Dunkelziffer (Modellrechnungen > 1200 infizierte Kinder/Jahr). Diaplazentare Übertragung bei Erstinfektion der Schwangeren, zunehmende Transmissionsrate bei abnehmender kindlicher Erkrankungsschwere mit Dauer der Schwangerschaft.