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DGI:Opportunistische Infektionen/CMV/Klinisches Bild/Epidemiologie: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Infektiopedia
Fuhrmanns (Diskussion | Beiträge)
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Kristina.jozic (Diskussion | Beiträge)
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Die CMV-Seroprävalenz ist alters- und sozioökonomisch abhängig und liegt bei Erwachsenen in Mitteleuropa etwa bei 45–60 %. Bei intakter Immunität verläuft die Infektion meist asymptomatisch. Klinische Relevanz entsteht vor allem bei zellulärer Immundefizienz, nach Transplantation oder unter intensiver Immunsuppression.
CMV ist weltweit verbreitet und gilt als häufigster viraler Erreger einer kongenitalen Infektion. Die Seroprävalenz ist abhängig vom Alter und sozioökonomischen Faktoren der untersuchten Population.
 
In Europa wird von ca. 50% latenten Infektionen ausgegangen, bei möglichen Übertragungen diaplazentar, postnatal durch Schmier- und Tröpfcheninfektion, über Muttermilch, sexuell, Bluttransfusionen und Organtransplantation.
 
Da sich CMV als Herpesvirus latent im Körper festsetzt, kann es zur Reaktivierung einer Infektion kommen. Ein seropositiver Träger kann deshalb im Verlauf des Lebens immer wieder zum Überträger werden.
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Aktuelle Version vom 31. Juli 2026, 13:29 Uhr

Die CMV-Seroprävalenz ist alters- und sozioökonomisch abhängig und liegt bei Erwachsenen in Mitteleuropa etwa bei 45–60 %. Bei intakter Immunität verläuft die Infektion meist asymptomatisch. Klinische Relevanz entsteht vor allem bei zellulärer Immundefizienz, nach Transplantation oder unter intensiver Immunsuppression.