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DGI:Opportunistische Infektionen/CMV/Diagnostik/Diagnosekriterien: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Infektiopedia
Fuhrmanns (Diskussion | Beiträge)
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Kristina.jozic (Diskussion | Beiträge)
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Diagnostisch muss zwischen CMV-Infektion/DNAämie und CMV-Endorganerkrankung unterschieden werden. Eine quantitative CMV-DNA-PCR aus EDTA-Plasma belegt eine Infektion beziehungsweise Virämie, beweist aber keinen Endorganbefall. Die Sicherung einer Endorganerkrankung erfolgt organbezogen, beispielsweise durch typische Funduskopie, Histologie beziehungsweise Immunhistochemie, CMV-DNA im Liquor oder BAL plus passendender Klinik.
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|- style="box-sizing: inherit;"
| style="box-sizing:inherit;padding:0.2em 0.4em;border:1px solid rgb(162, 169, 177);" |PCR (Blut1,2, Liquor), Ophthalmoskopie, Endoskopie<br />
| style="box-sizing:inherit;padding:0.2em 0.4em;border:1px solid rgb(162, 169, 177);" |PCR (Blut2, BAL), CT-Thorax, Endoskopie, Histologie<br />
|Serologie + PCR der Mutter ggf. im Sinne einer erweiterten Diagnostik aus Fruchtwasser bzw. Nabelschnurblut des Feten<br />
|}
Beim Neugeborenen ist ein Direktnachweis im Urin und Rachensekret erforderlich, da die Serologie nicht aussagekräftig ist. Dies ist bedingt über die bei Leihimmunität durch die Mutter. Zudem ist eine Sonographie des Feten ratsam.
 
Eine Testung des Neugeborenen ist bis zum 14 Tag nach Entbindung zur Differenzierung einer kongenitalen versus postpartalen Primärinfektion bei entsprechender Fragestellung empfohlen.<br />

Aktuelle Version vom 31. Juli 2026, 13:34 Uhr

Diagnostisch muss zwischen CMV-Infektion/DNAämie und CMV-Endorganerkrankung unterschieden werden. Eine quantitative CMV-DNA-PCR aus EDTA-Plasma belegt eine Infektion beziehungsweise Virämie, beweist aber keinen Endorganbefall. Die Sicherung einer Endorganerkrankung erfolgt organbezogen, beispielsweise durch typische Funduskopie, Histologie beziehungsweise Immunhistochemie, CMV-DNA im Liquor oder BAL plus passendender Klinik.