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DGI:Opportunistische Infektionen/CMV/Diagnostik/Diagnostische Schritte: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Infektiopedia
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[[Datei:DGI_CMV Tabelle diagnostische Schritte.png|mini|Abb. 2: Diagnostischer Algorithmus der CMV-Endorganerkrankung ]]
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!''' Methode'''
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Version vom 4. August 2026, 11:48 Uhr

Abb. 2: Diagnostischer Algorithmus der CMV-Endorganerkrankung


Methode Material Stellenwert/Aussage
Quantitative CMV-DNA-PCR (NAT) EDTA-PLasma, ggf. Liquor oder BAL Standard für Screening, Diagnosestütze und Verlauf; Ergebnis in IU/ml nach WHO-Standard; plasmabasierte Virämie ist nicht beweisend für Endorganbefall.
Funduskopie Auge, klinisch Funduskopie Auge, klinisch Diagnose der Retinitis durch erfahrene Ophthalmolog:innen anhand typischer Läsionen.
Endoskopie + Biopsie, HIstologie/IHC GI-Schleimhaut, Gewebe Beweis der gewebsinvasiven Erkrankung, z. B. „Eulenaugenzellen“ und Immunhistochemie.
CMV-DNA im Liquor/BAL Liquor, BAL CMV-DNA im Liquor / BAL Liquor, BAL Sicherung von ZNS-Befall beziehungsweise Pneumonitis im klinischen Kontext.
Resistenztestung, Genotyp UL97/UL54 Plasma Bei Therapieversagen oder unter Therapie ansteigender Viruslast.
CMV-Immunmonitoring, z.B. QuantiFERON-CMV, ELISpot Vollblut Optional zur Risikostratifizierung und Steuerung der Prophylaxe-Dauer.

Die pp65-Antigenämie ist historisch bedeutsam, wird in der Routine aber weitgehend durch die quantitative NAT ersetzt.