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DGI:Blutstrominfektion/Gram-negative Bakterien/Enterobacterales/Diagnostik: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Infektiopedia
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Aktuelle Version vom 3. November 2022, 08:24 Uhr

E. coli, Klebsiella spp. und die meisten weiteren Enterobacterales sind mikrobiologisch relativ leicht anzuzüchten und wachsen gut auf Standard-Nährmedien (z.B. TSA-Blutagar, MacConkey-Agar). Wird eine Blutkultur im Labor positiv und zeigen sich im Gram-Präparat Gram-negative Stäbchen, so muss schnellstmöglich eine Speziesidentifikation angestrebt werden (dies ist in größeren Laboratorien auch bereits aus der Flüssigkeit in der positiv gemeldeten Blutkulturflasche möglich) sowie die Durchführung einer Resistenztestung. Diese ist mittels „rapid antimicrobial susceptibility testing“ inzwischen möglich, sodass häufig noch am selben Tag erste Resistenztestungsergebnisse mitgeteilt werden können.