Zum Inhalt springen

Achtung: Bitte beachten Sie unbedingt die Nutzungsbedingungen. Trotz sorgfältiger Prüfung wird keinerlei Haftung für die dargestellten Inhalte übernommen. Alle Inhalte richten sich ausschließlich an ein ärztliches Fachpublikum.

DGI:Opportunistische Infektionen/HSV/Abstract

Aus Infektiopedia
Version vom 16. Februar 2021, 15:41 Uhr von Bestem (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<span class="toctext">Herpes simplex Viren (humane Herpesviren Typ 1 und 2) sind epidermotrop und neurotrop und daher häufige Ursachen rezidivierender Infekti…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Herpes simplex Viren (humane Herpesviren Typ 1 und 2) sind epidermotrop und neurotrop und daher häufige Ursachen rezidivierender Infektionen mit mukokutaner Beteiligung spezifisch Lippe, Auge, Mund und Genitale. Schwere Infektionen bei Immunsuppression gehäuft mit Dissemination oder auch zerebralem Befall mit Meningoenzephalitis oder bei Neonaten werden beschrieben.

Typisches klinisches Bild kutaner Läsionen gruppiert stehende schmerzhafte Bläschen mit initial klarem Inhalt auf erythematösen Grund. Prodromal können ein Spannungsgefühl oder Juckreiz lokalisiert vorausgehen.

Laborchemische Diagnostik mittels PCR oder Antigennachweis aus Direktmaterial führend zur Abklärung von Differentialdiagnosen oder eines atypischen Verlauf bzw Disseminierung.

Die Therapie ist primär symptomatisch, systemische antivirale Therapie mit Aciclovir bei schwerer Erkrankung oder Rezidiven kann notwendig sein.